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1.750,- Euro für einen guten Zweck

Wirtschaftsbetriebe verzichten auf Weihnachtskarten und spenden an den Norder Kinderschutzbund

Mit einem bösen Erwachen begann die Woche für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Norder Kinderschutzbundes – nun hat das Team um Geschäftsführerin Maike Farny-Carow bereits wieder Grund zur Freude: Insgesamt 1.750,- € für einen guten Zweck übergaben am Donnerstag die Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH an den regionalen Ortsverband. Unter dem Eindruck des Einbruchs in das Kinder- und Familienhaus „Alte Sielschule“ stockte das kommunale Unternehmen eine bereits geplante Spende damit noch einmal deutlich auf.

Norden. Mit dem Einsatz für einen guten Zweck verzichten die Wirtschaftsbetriebe Norden zum zweiten Mal in Folge auf eine großangelegte Ausschickung von Grußkarten zu den bevorstehenden Feiertagen. Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen von den üblichen Weihnachtswünschen an Großkunden und Geschäftspartner abgesehen, um die so eingesparten Mittel einem gemeinnützigen Zweck in der Stadt zur Verfügung zu stellen. „Wir hoffen, dass unsere Partner und Kunden für diesen Schritt Verständnis haben und wünschen ihnen natürlich trotzdem frohe Weihnachten und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr“, betont Thorsten Schlamann. „Bei den Wirtschaftsbetrieben sind wir der Meinung, dass das Geld auf diesem Wege deutlich besser eingesetzt ist, als wenn es gemeinsam mit einer Fülle an weihnachtlichen Grußkarten im Januar im Papierkorb landet“, so der kaufmännische Geschäftsführer.

Die mit Blick auf den verheerenden Einbruch am Dienstag spontan noch einmal um 500,- Euro erhöhte Spende ließ dann auch Maike Farny-Carow wieder strahlen. Angesichts einer Fülle an Aufgaben und aktuellen Vorhaben könne der Norder Ortsverband die zusätzlichen finanziellen Mittel schließlich gut gebrauchen, versicherte die Geschäftsführerin: „Wir möchten unsere Räumlichkeiten in der alten Sielschule sprichwörtlich mit Kindern füllen, indem wir ab dem kommenden Jahr beispielsweise eine offene Kindergruppe gezielt für Mädchen anbieten wollen.“ Das braucht viel ehrenamtliches Engagement, zusätzlichen Raum, aber auch Geld für Bastelmaterialien oder Stoffe. „Dafür können wir diese finanziellen Mittel nun wunderbar einsetzen“, so Farny-Carow.

Im Namen des Kinderschutzbundes bedankte sich die Geschäftsführerin für die insgesamt große Hilfsbereitschaft in Norden und versicherte: „Spenden wie der Beitrag der Wirtschaftsbetriebe sind bei uns gut angelegt, denn es geht letztlich um die Zukunft unserer Stadt: unsere Kinder“.

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