>>zu den News

Wirtschaftsbetriebe Norden spenden PCs für Flüchtlinge

von links nach rechts: Wolfgang Völz, Technischer Geschäftsführer; Armin Korok, Geschäftsführer Tourismus und Bäder; Rosi Knoke, Kirchenvorsteherin der Ludgeri-Gemeinde; Thorsten Schlamann, Kaufmännischer Geschäftsführer

 

Mehrere Computer inklusive Zubehör und Laptops wurden jüngst bei den Wirtschafts-betrieben Norden ausrangiert. Als Spende für den guten Zweck konnten sie nun an die Ludgeri-Gemeinde übergeben werden, die ein Flüchtlingscafé betreibt.

Norden, 20. März 2019. In den letzten Wochen wurden bei den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Norden GmbH nach und nach die PCs ausgetauscht. „Üblicherweise verkaufen wir die funktionstüchtigen Altgeräte an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Mal haben wir uns gemeinsam entschieden, sie für einen guten Zweck zu spenden“, sagt Wolfgang Völz, technischer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH.

Insgesamt handelt es sich um zwölf voll funktionstüchtige PCs sowie vier Laptops. „Da nicht für alle Geräte das nötige Zubehör vorhanden war, haben wir die Mitarbeiter zu einer Spende aufgerufen. Im Nu kamen die fehlenden Bildschirme, Tastaturen und Computermäuse zusammen“, so der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke Norden, Thorsten Schlamann.

Ehrenamt für hilfsbedürftige Menschen
Die Wahl fiel dabei auf das Flüchtlingscafé der Ludgeri-Gemeinde Norden, eine wichtige Einrichtung, wie Armin Korok, Geschäftsführer Tourismus und Bäder, weiß: „Menschen, die aus den Krisenländern der Welt fliehen, um hier bei uns Sicherheit und eine Lebensgrundlage suchen, finden hier häufig ihre erste Anlaufstelle und erhalten Soforthilfe und umfassende Betreuung beim Einfinden in die neue Situation und bei der Integration in unsere Gemeinschaft.“

Das Flüchtlingscafé ist kein Verein, der sich über Mitgliedsbeiträge finanziert, sondern eine ehrenamtliche Initiative, die immer auf Hilfe angewiesen ist. „Die Geräte werden hier dringend benötigt, denn auch Flüchtlinge kommen nicht an Technik, EDV und Internet vorbei, da heute Vieles einfach digital läuft. Eine Anschaffung so vieler Geräte wäre für uns ohne die Unterstützung der Wirtschaftsbetriebe nicht möglich gewesen“, freute sich Rosi Knoke, Kirchenvorsteherin der Ludgeri-Gemeinde, als sie die Spende entgegennahm.

Die Treffen des Flüchtlingscafés finden immer dienstags von 16 bis 18 Uhr statt.

Haben Sie weitere Fragen zu dieser Pressemitteilung? Dann kontaktieren Sie gern unseren Ansprechpartner für die Presse.