>>zu den News

Straßenbeleuchtung: Norder Engagement prämiert

Bereits seit einiger Zeit spart Norden durch den Einsatz modernster LED-Technik in der Straßenbeleuchtung Energie und klimaschädliches CO2 ein – nun sorgt das Vorzeigeprojekt der ostfriesischen Kommune auch bundesweit für Aufmerksamkeit: in Bonn wurden die Stadtwerke Norden am Mittwoch für ihr Engagement mit dem „Green-Public-Procurement-Award“ (GPP-Award) ausgezeichnet.

Norden. Der von der Europäischen Union geförderte Preis würdigt herausragende Projekte aus dem Bereich der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung. Mit der 2014 begonnen zweiten Stufe der Umrüstung der öffentlichen Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet und dem flächendeckenden Austausch veralteter Quecksilberdampflampen überzeugte der regionale Energieversorger dabei die Fachjury in der Kategorie der Kommunen bis 100.000 Einwohner.

„Diese Auszeichnung unterstreicht die gesamtgesellschaftliche Relevanz klimabewussten Handelns im Großen wie im Kleinen. Sie ist eine schöne Bestätigung für die Anstrengungen der hiermit in den zurückliegenden Jahren befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Wolfgang Völz. Der technische Geschäftsführer der Norder Stadtwerke nahm den Preis im Rahmen eines Festaktes in Bonn aus den Händen von Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern, entgegen.

Durch den Umstieg auf die effizienteren LED-Leuchtmittel konnte die norddeutsche Kommune ihren Ausstoß von Treibhausgasen zuletzt deutlich reduzieren. „Das selbstgesteckte Ziel einer Energieeinsparung von mindestens 70 Prozent wurde im Rahmen des Austausches der alten Quecksilberdampflampen sogar deutlich übertroffen“, betont Wolfgang Völz.

Neben einer nachweislichen Verminderung der Emission von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid wurden für die Auszeichnung auch weiterführende Kriterien wie das allgemeine Umweltengagement des Norder Energieversorgers oder der Innovationsgrad des Vorhabens bewertet. Auch die Übertragbarkeit des bewerteten Konzeptes auf andere Kommunen und öffentliche Einrichtungen rückte in den Fokus der Fachleute.