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Stadtwerke Norden überprüfen Erdgasrohrnetz

Der Mitarbeiter führt den Gasspürer satellitengestützt. Schlägt er doch einmal Alarm, folgt ein Schadensprotokoll und weitere Schritte zur Reparatur werden veranlasst.

 

Am Mittwoch, 13. März 2019, beginnen Sicherheitskontrollen des unterirdischen Rohrnetzes, über das auf insgesamt rund 150 Kilometern Länge Erdgas in ca. 8.000 Norder Haushalte und Betriebe geleitet wird.

Norden, 8. März 2019. Alle zwei Jahre werden das Ortsnetz und die Hausanschlussleitungen für Erdgas kontrolliert, so schreibt es der Gesetzgeber vor. Durch die Überprüfung werden mögliche Leckstellen in den Rohren schnell und präzise entdeckt. „Wichtigstes Gerät dabei ist der sogenannte Gasspürer. Dieses hochempfindliche Gasmessgerät wird ähnlich wie ein Staubsauger auf Gehwegen, Einfahrten und Pflanzflächen oberirdisch entlang der Erdgastrassen geführt und prüft dabei durch Ansaugen der Luft, ob diese Gasrückstände aufweist“, erklärt Udo Uphoff, Leiter Asset Service bei den Stadtwerken Norden.

Falls es an der eigenen Haustür klingelt

„Wir raten grundsätzlich immer zur Vorsicht, wenn es bei den Bürgern an der Tür klingelt und fremde Personen angeben, Mitarbeiter der Stadtwerke oder in unserem Auftrag unterwegs zu sein. Aktuell ist jedoch kein Grund zur Skepsis geboten, denn oft geht es nur darum, dass im Zuge der Überprüfungen auch private Grundstückseinfahrten oder Gärten für einen kurzen Moment betreten werden müssen“, erklärt Wolfgang Völz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke und bittet hierfür gleichzeitig um Verständnis. Zudem kann sich der beauftragte Mitarbeiter ausweisen.

Bei der Durchführung der umfangreichen Prüfarbeiten greifen die Stadtwerke auf bewährte Unterstützung durch die Friedeburger Technische Bau Dienstleistungen GmbH (TBD) zurück. Bereits die zurückliegenden turnusmäßigen Überprüfungen hat die Firma übernommen, kennt sich daher mit den örtlichen Gegebenheiten bestens aus. Zudem hat die TBD im Februar dieses Jahres gerade die Erdgasschieber im Versorgungsgebiet der Stadtwerke kontrolliert.

Eine terminliche Vorankündigung, ähnlich der Zählerstandablesung, ist bei derartigen Überprüfungen nicht möglich, da der Verlauf der Kontrollen im Vorfeld eher unvorhersehbar ist. „Auf aufwendige Eingriffe ins Erdreich kann dank der hochmodernen Prüfgeräte in der Regel verzichtet werden und auch die allgemeine Leckstellenrate ist sehr gering. Es ist daher davon auszugehen, dass wie in den Vorjahren insgesamt kein größerer Aufwand für die Anwohner entsteht“, so Völz.

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