Durch den Einsatz einer Wärmepumpe lassen sich bis zu 40 Prozent an Heizkosten einsparen. Und auch die Umwelt profitiert: Verglichen mit einem veralteten Erdgas- oder Öl-Heizkessel reduziert eine moderne Wärmepumpe bis zu 63 Prozent Kohlendioxid. Noch besser fällt die Umweltbilanz aus, wenn die Pumpe zusätzlich mit Ökostrom betrieben wird.
Das Prinzip der Wärmepumpe ist einfach: Sie hebt Wärme von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau. Dazu wird zum Beispiel die im Erdboden gespeicherte Wärme als Energiequelle genutzt. Die vorerst niedrige Wärme aus dem Boden dient als Grundlage, wird mit Strom aufgeheizt und so erwärmt ins Heizwasser geleitet. Durch das Nutzen der aus dem Erdreich entnommenen Wärme verringern sich die Heizkosten.
Bauherren aufgepasst: Seit dem 1. Januar 2009 gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Jeder Eigentümer eines Gebäudes, das ab diesem Datum errichtet wird, ist verpflichtet, seinen Wärmeenergiebedarf teilweise mit regenerativen Energien zu decken. Hier bietet sich eine Wärmepumpe an.
Ihr Ansprechpartner bei den Stadtwerken ist Manuel Diekmann, Telefon (04931) 926-155.



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