Stromspartipps

Stromfressern auf der Spur…

Wie so oft steckt auch beim Thema Stromsparen der Teufel häufig im Detail: Viele kleine und teils unbewusste Verbraucher und manche liebgewonnene Angewohnheit treiben die Stromkosten nicht selten deutlich in die Höhe. Mit unseren Stromspartipps kommen Sie den großen und kleinen Stromfressern schnell auf die Schliche…

  • Stand-by-Betrieb vermeiden! In Deutschland werden so jährlich über vier Milliarden Euro verschwendet – circa drei Prozent der Strom-Jahreskosten eines durchschnittlichen Haushalts lassen sich durch konsequente Einschränkung der Stand-by-Schaltung einsparen.
  • Bei Elektrogeräten, die sich nicht ganz abschalten lassen: schaltbare Steckerleiste einsetzen!
  • Energiesparlampen verwenden! Diese sind inzwischen nicht nur in deutlich angenehmeren Lichttönen als früher erhältlich, sondern verbrauchen vor allem bis zu 80 Prozent weniger Strom – außerdem werden herkömmliche Glühlampen nach und nach aus dem Verkehr gezogen. Auch hier gilt: der höhere Anschaffungspreis rentiert sich durch die bis zu acht mal höhere Nutzungsdauer im Vergleich zu einer herkömlichen Glühbirne.
  • LED-Lampen einsetzen! Bieten eine vergleichbare Ersparnis, kommen aber ganz ohne giftiges Quecksilber aus.
  • Beim Kauf von Elektrogeräten (v.a. Kühl- und Gefrierschränke): aufs Energie-Label achten! Die effizienteste Stufe A++ verbraucht etwa 45 Prozent weniger Energie als ein A-Gerät. Der zumeist etwas höhere Anschaffungspreis rechnet sich dabei schon bei einer Betriebszeit von zwei bis drei Jahren.
  • Augen auf beim Fernsehkauf: Plasmafernseher verbrauchen häufig mehr Energie als LCD- oder LED-Fernseher!
  • Für gezielte und bedarfsgerechte Beleuchtung sorgen!
  • Bei direkter Beleuchtung eines Arbeits- oder Leseplatzes zB. durch eine Schreibtischlampe: übrige große Lichtquellen im Raum abschalten!
  • Bewegungsmelder dort einsetzen, wo man sich nur kurz aufhält: im Flur, im Treppenhaus oder im Außenbereich.
  • Kühlschrank regelmäßig abtauen. Je dicker die Eisschicht, desto höher der Stromverbrauch. Spätestens bei einem halben Zentimeter Dicke heißt es: handeln!
  • Kochgeschirr und Herdplatte aufeinander abstimmen. Passt der Topf nicht optimal auf die Herdplatte, geht Energie verloren.
  • Übrigens: Das Kochen ohne Deckel lässt den Energieverbrauch um das Drei- bis Vierfache steigen.
  • Moderne Backöfen nicht zwangsläufig vorheizen!
  • Für kleinere Mengen (Brötchen, Tiefkühlpizza etc.) externe Kleinbacköfen nutzen! Werden schneller warm, kommen mit weniger Hitze aus und erreichen häufig deutlich schneller das gewünschte Backergebnis.
  • Restwärme des Backofens verwerten: Frühzeitig vor Ende des Backvorgangs den Ofen abschalten!
  • Bei Warmwasserbereitern: Zeitschaltuhr vorschalten, um unnötiges Warmhalten in der Nacht oder bei Abwesenheit zu vermeiden.
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Herr Erich Kleen

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