Energie-Euros: 41 starke Angebote für das Jahr 2017

Stadtwerke Norden stellen Neuauflage des traditionellen Treueprogramms vor – Auslieferung in den kommenden Tagen

Von typisch ostfriesischen Spezialitäten bis hin zur energetischen Beratung für Haus und Grund: Rund 41 regionale Einzelhändler und Dienstleister aus zahlreichen Branchen freuen sich ab Anfang Januar wieder auf viele neue Kunden, die bei ihnen mit sogenannten „Energie-Euros“ bezahlen möchten. Mit der Auslieferung der erstmals in Norden gedruckten Couponhefte geht das Treueprogramm der Stadtwerke damit kurz vor Weihnachten in seine siebte Auflage.

Norden. Es sich bei einem ausgiebigen Frühstück oder einem Gang in die Sauna einmal wieder richtig gut gehen lassen, mit einer neuen Brille den Durchblick behalten oder aber für jede Jahreszeit die passende Kleidung und geeignetes Schuhwerk finden – „all das und noch vieles mehr können Stadtwerke-Kunden auch 2017 wieder mit ihrem neuen Energie-Euro-Heft„, freut sich Manuel Diekmann vom Vertrieb des Norder Energieversorgers. Wenn das rund 60 Seiten starke Couponheft in den kommenden Tagen in vielen regionalen Briefkästen landet, sind dabei auch zahlreiche neue Akteure mit von der Partie. Sämtliche gewährte Vergünstigungen im Rahmen des Treueprogramms werden dabei wie immer von den jeweiligen Partnern getragen.

Die komplett in der Region umgesetzte Neugestaltung des Heftes aus dem vergangenen Jahr habe bei Partnern und Kunden gleichermaßen viel positive Resonanz erfahren, heißt es aus der Feldstraße. „Den 2016 eingeschlagenen Weg wollen wir deshalb konsequent fortsetzen – zum Beispiel, indem wir auch bei den zahlreichen neuen Vorteilspartnern im aktuellen Heft wieder Wert auf eine regionale Orientierung legen“, so Diekmann. So können Stadtwerke-Kunden ab 01. Januar mit ihren neuen Energie-Euros zum Beispiel beim Norder Lackzentrum, den Buchhandlungen LeseZeichen, im Lebensmittelgeschäft Grön Nörderland oder im SKN-Kundenzentrum am Neuen Weg auf Schnäppchenjagd gehen. „Mit Rabatten auf Grundkurse der Tanzschule Karsten Reimer sowie auf das Angebot von Teemuseum, Paddel&Pedal, Swingolf, Surfschule und Ocean Wave bereichern in diesem Jahr zudem ausgesprochen viele Erlebnismöglichkeiten das Programm“, erklärt Manuel Diekmann.

Die 100 Energie-Euros seien ein Dankeschön für die Treue der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem regionalen Energieversorger, so der technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Wolfgang Völz. Die bereits siebte Auflage der Norder „Zweitwährung“ bietet zudem viele Gelegenheiten, sich vom abwechslungsreichen Angebot des lokalen Handels und der regionalen Gastronomie zu überzeugen. „Wir glauben auch in Zeiten eines boomenden Online-Geschäfts an den klaren Mehrwert, den der Einzelhandel bei uns vor Ort seinen Kunden bieten kann – von der kompetenten und kundennahen Beratung durch echte Profis bis hin zum unschätzbaren Vorteil, die Ware unmittelbar prüfen und anprobieren zu können“, verrät Wolfgang Völz.

Die insgesamt 41 alten und neuen Partner der Stadtwerke bieten dabei ein ganzes Jahr lang umfangreiche Vergünstigungen, die gegen Vorlage der 100 individuell nutzbaren Wertcoupons in Norden und im Norder Umland eingelöst werden können.
Auch die vor drei Jahren erstmals eingeführte Anrechnung der Energie Euros auf den Strandeintritt bleibt demnach in der aktuellen Auflage erhalten. „Die für eine Saisonstrandkarte notwendigen 25 Wertcoupons sind nach wie vor der entspannteste Weg zu einem sorgenfreien Stranderlebnis“, betonen die Verantwortlichen. Energie-Euros seien zudem für die Parkgebühr auf dem Großparkplatz am Dörper Weg einsetzbar, sofern die Parkplatznutzung im Rahmen eines Ocean Wave-Besuches erfolge. Wertcoupons aus dem aktuellen Heft 2016 sind noch bis 31. Januar kommenden Jahres einlösbar.

1.750,- Euro für einen guten Zweck

Wirtschaftsbetriebe verzichten auf Weihnachtskarten und spenden an den Norder Kinderschutzbund

Mit einem bösen Erwachen begann die Woche für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Norder Kinderschutzbundes – nun hat das Team um Geschäftsführerin Maike Farny-Carow bereits wieder Grund zur Freude: Insgesamt 1.750,- € für einen guten Zweck übergaben am Donnerstag die Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH an den regionalen Ortsverband. Unter dem Eindruck des Einbruchs in das Kinder- und Familienhaus „Alte Sielschule“ stockte das kommunale Unternehmen eine bereits geplante Spende damit noch einmal deutlich auf.

Norden. Mit dem Einsatz für einen guten Zweck verzichten die Wirtschaftsbetriebe Norden zum zweiten Mal in Folge auf eine großangelegte Ausschickung von Grußkarten zu den bevorstehenden Feiertagen. Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen von den üblichen Weihnachtswünschen an Großkunden und Geschäftspartner abgesehen, um die so eingesparten Mittel einem gemeinnützigen Zweck in der Stadt zur Verfügung zu stellen. „Wir hoffen, dass unsere Partner und Kunden für diesen Schritt Verständnis haben und wünschen ihnen natürlich trotzdem frohe Weihnachten und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr“, betont Thorsten Schlamann. „Bei den Wirtschaftsbetrieben sind wir der Meinung, dass das Geld auf diesem Wege deutlich besser eingesetzt ist, als wenn es gemeinsam mit einer Fülle an weihnachtlichen Grußkarten im Januar im Papierkorb landet“, so der kaufmännische Geschäftsführer.

Die mit Blick auf den verheerenden Einbruch am Dienstag spontan noch einmal um 500,- Euro erhöhte Spende ließ dann auch Maike Farny-Carow wieder strahlen. Angesichts einer Fülle an Aufgaben und aktuellen Vorhaben könne der Norder Ortsverband die zusätzlichen finanziellen Mittel schließlich gut gebrauchen, versicherte die Geschäftsführerin: „Wir möchten unsere Räumlichkeiten in der alten Sielschule sprichwörtlich mit Kindern füllen, indem wir ab dem kommenden Jahr beispielsweise eine offene Kindergruppe gezielt für Mädchen anbieten wollen.“ Das braucht viel ehrenamtliches Engagement, zusätzlichen Raum, aber auch Geld für Bastelmaterialien oder Stoffe. „Dafür können wir diese finanziellen Mittel nun wunderbar einsetzen“, so Farny-Carow.

Im Namen des Kinderschutzbundes bedankte sich die Geschäftsführerin für die insgesamt große Hilfsbereitschaft in Norden und versicherte: „Spenden wie der Beitrag der Wirtschaftsbetriebe sind bei uns gut angelegt, denn es geht letztlich um die Zukunft unserer Stadt: unsere Kinder“.

Die Zukunft der Energieversorgung wird „smart“

Nach Gesetzesbeschluss: Stadtwerke Norden bereiten sich auf Umrüstung mit digitalen Zählern vor – Startschuss 2017

Sie sind „smart“, sie erstellen Verbrauchsüberblicke und ermöglichen so die Optimierung von Nutzung und Erzeugung: Intelligente Stromzähler werden in den nächsten Jahren die Energiewirtschaft nachhaltig revolutionieren. So sieht es ein Beschluss der Bundesregierung vom September vor. In Norden wollen die Stadtwerke diese „Energiewende vor Ort“ als Netzbetreiber aktiv gestalten – und setzen dabei auf eine frühzeitige und offene Kommunikation mit ihren Kunden.

Dass die Zukunft der Energieversorgung in den eigenen vier Wänden längst beschlossene Sache ist, betont der technische Geschäftsführer des regionalen Energieversorgers, Wolfgang Völz: „Mit dem am 02. September in Kraft getretenen Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) steht fest, dass jeder Haushalt und jeder Betrieb bis zum Jahr 2032 auf einen intelligenten Stromzähler umgerüstet werden muss. Die Durchführung liegt in der Hand der jeweiligen Netz- bzw. Messstellenbetreiber.“ Für weite Teile Nordens sind das die hiesigen Stadtwerke.

Die sogenannten „Smart Meter“ können dabei weit mehr als die konventionellen schwarzen Kästen mit der drehenden Scheibe, die derzeit noch in den meisten deutschen Kellern und Stromkästen verbaut sind. Denn sie zeigen nicht nur an, wie viel Strom aktuell verbraucht wird – sie speichern und kommunizieren auch Überblicke über längere Verbrauchszeiträume. „Auf diese Weise können sie dem Endverbraucher helfen, Haushaltsgeräte mit hohem Energieverbrauch zu erkennen und energieintensives Nutzungsverhalten bei Bedarf umzustellen“, so Wolfgang Völz.

Doch intelligente Stromzähler können noch mehr. So messen sie auch jenen Strom, der in die andere Richtung fließt: vom Verbraucher ins Netz. „Dies ermöglicht eine echte Revolution der Energiewirtschaft“, findet Völz. „Verbraucher können gleichzeitig Erzeuger werden. Sie können ihr Elektroauto nachts auftanken, tagsüber einen Teil dieses Stroms wieder ans Netz abgeben und so unter Umständen sogar Geld verdienen. Im Stromnetz würde dies zu einer ausgeglichenen Lastverteilung führen. Eine Win-Win-Situation für alle“, so der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Für Versorger und Netzbetreiber bieten intelligente Systeme indes noch einen weiteren Vorteil: Als Kommunikationseinheiten sollen sie die geplante Umstellung auf eine effiziente Versorgung aus vorwiegend erneuerbaren Energiequellen ermöglichen. „Wo vor allem wetterabhängig erzeugter Strom verbraucht wird, muss flexibel auf Schwankungen reagiert werden können. Hierfür sind Informationen über Erzeugungs- und Verbrauchssituationen unabdingbar“, erklärt Wolfgang Völz die Relevanz der neuen Geräte für das Gelingen der Energiewende.

„Als Netzbetreiber sind wir zunächst einmal an die Umsetzung der Beschlüsse des Gesetzgebers gebunden. Mit dem damit verbundenen Ziel – die Voraussetzungen für die Energiewende auch im eigenen Heim zu schaffen – können wir uns darüber hinaus aber voll und ganz identifizieren“, sagt der technische Geschäftsführer. Schon jetzt seien die Stadtwerke Norden mit einem deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegenden Anteil an erneuerbaren Energien am eigenen Strommix eine der Triebfedern der Energiewende in der Region. „Diesen Kurs wollen wir auch zukünftig fortsetzen – und zwar in offener und enger Kommunikation mit unseren Kunden“, heißt es aus der Feldstraße.

Bis das Vorhaben auch für den einzelnen Mieter und Hauseigentümer konkrete Auswirkungen hat, wird indes noch Zeit ins Land ziehen. Der Startschuss für die Einführung einer ersten Charge von intelligenten Zählern soll im Herbst 2017 fallen. „Innerhalb von drei Jahren sind wir dann verpflichtet, die ersten zehn Prozent der Anschlüsse in unserem Versorgungsgebiet entsprechend umzustellen“, erklärt Helmut Cramer, Leiter Asset Management bei dem Norder Energieversorger.

Je nach Höhe des Verbrauchs kommen dabei unterschiedliche Zähler zum Einsatz. Wer weniger als 6.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr verbraucht, erhält eine sogenannte „moderne Messeinrichtung“. Diese ist vergleichsweise preiswert und wird – wie die bisherigen Zähler auch – einmal jährlich manuell abgelesen. Im Vergleich zum alten Zähler kann die moderne Messeinrichtung den Energieverbrauch detaillierter anzeigen. Auf dem Zähler-Display werden neben dem aktuellen Stromverbrauch auch historische Verbrauchswerte der letzten 24 Monate angezeigt. Zum Vergleich: ein typischer Vier-Personen-Haushalt verbraucht etwa 3.500 kWh.

Wer mehr als 6.000 kWh verbraucht, erhält ein fernauslesbares „intelligentes Messsystem“. „Die Zählerstände werden dabei automatisch, direkt und sicher an den jeweiligen Energieversorger, Netzbetreiber (Verteilnetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber) sowie Messstellenbetreiber gesendet. Die Übertragung erfolgt hochverschlüsselt über eine sichere Internetverbindung“, stellt Cramer klar. Auch am Display des Messsystems könne der Verbrauch detailliert abgelesen und darüber hinaus in einem Onlineportal visualisiert werden. Die Analyse des eigenen Verbrauchs ist der Schlüssel zur Identifizierung und Nutzung von Einsparpotentialen.

„Mit diesem Projekt hat uns der Gesetzgeber eine anspruchsvolle Aufgabe zugewiesen. Die Norderinnen und Norder können sich darauf verlassen, dass wir als kommunales Unternehmen diese mit größter Sorgfalt ausführen und transparent über Zeitpläne, Abläufe und die derzeit noch nicht im Einzelnen zu benennenden Kosten kommunizieren werden“, betont Wolfgang Völz. An der Feldstraße rät man davon ab, bereits jetzt in Aktionismus zu verfallen. „Wir werden im kommenden Jahr frühzeitig mit unseren Kunden Kontakt aufnehmen und eine umfassende Aufklärungskampagne starten“, so der technische Geschäftsführer. Allgemeine Informationen über die gesetzlichen Grundlagen stellt bereits jetzt unter anderem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf www.bmwi.de zur Verfügung.

Die Null im Blick: Norden macht nächsten Schritt zur quecksilberfreien Straßenbeleuchtung

LED-Umrüstung: Dritte Sanierungsstufe 2016 angelaufen
[Förderkennzeichen: 03K02921] Die Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung im Gebiet der Stadt Norden geht in die nächste Runde: Standen bisher über 900 sogenannte Pilzlampen im gesamten Stadtgebiet auf dem Tauschzettel der Norder Stadtwerke, geraten nun im Rahmen der dritten Stufe der vom Bundesumweltministerium umfassend geförderten Sanierungsmaßnahme vor allem technische Leuchten und Kofferleuchten aus der Fassung. Entlang der wichtigsten Einfallstraßen nach Norden sorgen diese zukünftig mit modernster LED-Technik Nacht für Nacht für lichte Momente.

Damit befindet sich der Norder Energieversorger voll im Plan mit seinem Vorhaben, bis zum Jahr 2018 sämtliche in den 1980er Jahren verbauten Quecksilberdampflampen aus der öffentlichen Straßenbeleuchtung verbannt zu haben. Hiervon versprechen sich die Stadtwerke nicht zuletzt eine signifikante Senkung der CO2-Emissionen und eine weitere deutliche Energieeinsparung um 80 Prozent im Vergleich zur in den betroffenen Lampen zuvor eingesetzten Technik. Neben einer Reduzierung der Lichtimmission sollen die in bis zu 9 Metern Höhe verbauten neuen Leuchtmittel zudem für eine Verbesserung des allgemeinen Beleuchtungsniveaus sorgen. Insgesamt sind im Rahmen der dritten, mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützten Projektstufe 609 Leuchten für eine Umrüstung vorgesehen.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bereits in den späten 80er Jahren hatten sich die Stadtwerke Norden als Vorreiter in der Region für eine Umrüstung mit damals hochmodernen Energiesparlampen stark gemacht. Die hierbei verbauten energieeffizienten Leuchtmittel bleiben im Interesse eines bewussten Umgangs mit Rohstoffen vorerst weiter in Betrieb. Auch sie werden in den kommenden Jahren im Rahmen der regulären Wartung und Sanierung Stück für Stück durch moderne LED-Leuchten ersetzt.