Stadtwerke Norden gewährleisten optimale Trinkwasserqualität

Abweichungen bei Probeentnahmen des Wassers im Bereich Nordseestraße:
Stadtwerke Norden überprüfen Wasserleitungsnetz

Es ist eines der bestkontrollierten Lebensmittel überhaupt: Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Dennoch kommt es bundesweit immer wieder zu vereinzelten Auffälligkeiten. In Teilen des Versorgungsnetzes der Stadtwerke Norden wurde bei routinemäßigen Beprobungen kürzlich eine geringfügige Belastung durch coliforme Bakterien festgestellt.

Norden. Bei regulären Überprüfungen nach Baumaßnahmen an der Nordseestraße vor einigen Wochen hatten einzelne Wasserproben zu leicht abweichenden Befunden geführt. Es wurde festgestellt, dass an einigen Stellen im Trinkwassersystem coliforme Bakterien vorhanden sind. Coliforme Bakterien sind Indikatororganismen, anhand derer die Qualität des Trinkwassers festgestellt werden kann. In dem vorliegenden Fall handelt es sich ausschließlich um Umweltcoliformen und nicht um fäkale Verunreinigung.

Bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollen wurde dem Wasser aus dem Hager Wasserwerk nach wie vor eine einwandfreie Qualität bescheinigt. Die weiteren Untersuchungen haben ergeben, dass sich in einem Teil des Trinkwassernetzes die Werte außerhalb des Normbereichs bewegen. Es wird deshalb aktuell davon ausgegangen, dass die Ursache für die Irritation nicht im Wasserwerk, sondern vor Ort im Leitungsabschnitt vermutlich in Norden-Neustadt zu suchen ist.

„In Absprache mit den Gesundheitsbehörden wird eine konzentrierte Ursachenforschung durchgeführt“ betont Wolfgang Völz, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Die nachgewiesenen Bakterien geben lediglich einen Hinweis darauf, dass ein Teil des Versorgungsnetzes eine nicht ganz optimale Trinkwasserqualität aufweist. So wurden unverzüglich nach Entdeckung der Bakterien umfassende Spülungen des betroffenen Netzgebietes eingeleitet und die Entnahme weiterer Proben veranlasst. Eine Gesundheitsgefährdung besteht nicht.“

In enger Absprache zwischen den Stadtwerken Norden und den Gesundheitsbehörden werden nun weitere Vorkehrungen getroffen, um die Hintergründe der Auffälligkeiten festzustellen und zu beheben. Dazu werden möglicherweise auch einzelne Hausanschlüsse in dem identifizierten Gebiet kontrolliert werden. Im Zuge der Hausanschlusskontrolle stehen die Mitarbeiter der Stadtwerke für Fragen zur Verfügung.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

Fragenkatalog zur Trinkwasserqualität

  • Wo genau entstand die Verunreinigung?
    Vermutlich in Norden-Neustadt
  • Was genau ist passiert?
    Im Zuge von routinemäßigen Rohrnetzbeprobungen nach Baumaßnahmen in der Nordseestraße wurden geringfügige Belastungen im Trinkwasser festgestellt.
  • Seit wann ist die Verunreinigung bekannt?
    Seit Anfang August.
  • Was wurde bereits getan, um die Verunreinigung zu beheben?
    Es wurden umfassende Spülungen und Reinigungen des betroffenen Gebietes eingeleitet und Entnahme weiterer Proben veranlasst.
  • Welche Maßnahmen werden für den Verbraucher bzw. einzelne Haushalte empfohlen?
    Es sind keine Sondermaßnahmen erforderlich.
  • Wie lange wird es voraussichtlich dauern, bis die Ursache gefunden wird?
    Die Stadtwerke hoffen, bis Ende August die Ursache ermittelt zu haben.
  • Welche Behörden sind involviert?
    Das Gesundheitsamt des Landkreises Aurich.
  • Wo haben Sie die Proben analysieren lassen?
    Im zwei unterschiedlichen Laboren in Aurich und in Emstek.
  • Wird auch mein Hausanschluss kontrolliert?
    Es werden möglicherweise einzelne Hausanschlüsse kontrolliert und zwar im identifizierten Gebiet.
  • Muss ich das Wasser abkochen oder filtern?
    Nein.
  • Was genau wurde gefunden?
    Coliforme Bakterien. Diese sind Indikatororganismen, anhand derer die Qualität des Trinkwassers festgestellt werden kann. In dem vorliegenden Fall handelt es sich ausschließlich um Umweltcoliformen und nicht um fäkale Verunreinigung.
  • Kann mein Säugling davon krank werden?
    Nein.
  • Wie gelangen Verunreinigungen ins Trinkwasser?
    Wir vermuten eine unzulässige Verbindung ans Trinkwassernetz.
  • Wie kann ich verhindern, dass Bakterien aus meiner Leitung ins Trinkwasser gelangen?
    Am Wasserzähler sind Rückschlagventile, die einen Rückfluss ins Trinkwassernetz verhindern.
  • Wie oft werden Proben im Trinkwasser entnommen?
    Im Regelfall monatlich, zurzeit alle 2 Tage.
  • Wo werden normalerweise Proben entnommen?
    Im Wasserwerk und an verschiedenen Stellen im gesamten Versorgungsgebiet der Stadtwerke Norden.
  • Was muss der Anschlussnehmer tun, wenn sein Hausanschluss kontrolliert wird?
    Zugang zu den Versorgungseinrichtungen gewähren. Die Mitarbeiter der Stadtwerke werden sich entsprechend ausweisen.
  • Wie werden die Hausanschlüsse kontrolliert?
    Es wird an einer Zapfstelle im Haus im Trinkwasserbereich eine Wasserprobe entnommen.
  • Wird das Wasser desinfiziert oder gechlort?
    Nein, da keine Gesundheitsgefährdung vorliegt und die Chlorung die Ursachenfindung erschwert.

 

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne unsere Mitarbeiter unter 0800-926-1000.

Den kompletten Fragenkatalog finden Sie hier als download.

Viel Raum für Kreatives

Töpfern, Tanzen, Tonvergnügen: Auf dem ehemaligen Doornkaat-Gelände hat die
Kreativität in Norden eine neue Heimat gefunden.

„Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet“, wusste schon Pablo Picasso. Gesucht hatten seit Langem auch die Verantwortlichen der Norder Kunstschule – nach einem neuen Zuhause für die unerschöpfliche Kreativität ihrer Schülerinnen und Schüler. Auf dem Doornkaat-Gelände im Zentrum der Stadt sind sie nun fündig geworden.

Pinke Banner und handgemalte Kunst an der Fassade, bunt befleckte Schürzen und Staffeleien an der Wand, tanzbare Schwingböden zu Füßen: Wo einst an der richtigen Mischung für Ostfrieslands berühmten „Doka Tee“ getüftelt wurde, haben seit Kurzem viele kreative Köpfe und fertige Hände Einzug gehalten. Von bisher 100 Quadratmeter am alten Standort im Behrendschen Haus auf rund 500 Quadratmeter über drei Etagen ist mit dem Umzug die Fläche angewachsen, auf die der 1983 gegründete Verein nun bei seiner täglichen Arbeit zurückgreifen kann. „Ein enormes Plus an räumlichen Optionen für unser Kursprogramm, das von verschiedensten Gestaltungsangeboten aus dem Bereich der bildenden Kunst über Theaterwerkstätten bis hin zu den beliebten Tanzwerkstätten für Kinder und Jugendliche reicht“, freut sich Kunstschulleiterin Uta Jakob.

Als Vermieter des markanten Gebäudes im Zentrum der Stadt wünschen auch die Stadtwerke Norden der Kunstschule viel Erfolg und frische kreative Impulse am neuen Standort. „Mit ihrer Arbeit leisten die Dozentinnen und Dozenten schließlich einen wichtigen Beitrag zur ästhetischen Bildung der Kinder und Jugendlichen in unserer Region“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Thorsten Schlamann.

Weiter Informationen zum Umzug und zu den verschiedenen Angeboten der Kunstschule Norden finden Sie auf http://www.kunstschule-norden.de.