Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung der Stadt Norden

Ab 2018 keine Straßenbeleuchtung mit Quecksilber mehr im Stadtgebiet – Förderung durch die BMU-Klimaschutzinitiative. FKZ 03KS7088

Die Umrüstung der öffentlichen Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Norden auf energiesparende LED-Technik schreitet weiter voran: Anfang 2014 wurde aufgrund eines vom BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) geförderten Projektes mit der Planung des Austausches veralteter Quecksilberdampflampen durch moderne LED-Leuchten begonnen (vgl. www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/ bzw. www.klimaschutz.de). Dabei konnte auf die umfangreichen Erfahrungen mit dem ersten LED-Projekt in Norden-Norddeich zurückgegriffen werden.

Von dem aktuellen Vorhaben erhoffen sich die Stadtwerke Norden eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen und eine Energieeinsparung von mindestens 77 Prozent. Gleichzeitig soll das Beleuchtungsniveau verbessert und die Lichtimmission in den Nachthimmel spürbar vermindert werden.

Die neuen Leuchten wurden in Zusammenarbeit mit der Stadt Norden sorgfältig ausgewählt – die umfangreichen Umrüstungsmaßnahmen konnten Mitte Mai 2015 erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt wurden dabei 921 sogenannte Pilzleuchten aus den 80er Jahren durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Diese setzen Energie dabei nicht nur wesentlich effizienter ein – sie ermöglichen auch eine stufenweise Reduzierung der Beleuchtung in den Nachtstunden und tragen so dem reduzierten Verkehrsaufkommen Rechnung.

Die erwartete Einsparung konnte mit der neuen Technik dabei sogar übertroffen werden: Im Resultat benötigen die LED-Leuchten nur noch 12 Prozent der Energie, die bisher für die veraltete Beleuchtung aufgebracht werden musste. Das entspricht einer Energieeinsparung von 88 Prozent.

Ein weiterer Vorteil des Projektes: die neuen Leuchtmittel ersetzen die bisher verwendeten Quecksilberdampflampen, die seit April 2015 aufgrund einer entsprechend EU-Verordnung nicht mehr käuflich erworben werden können.

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Wasser ist sein Element – Stadtwerke Norden gratulieren Udo Uphoff zu 25 Jahren Betriebszugehörigkeit

Die hohe Güte des hiesigen Trinkwassers liegt ihm besonders am Herzen: seit vielen Jahren sorgt Udo Uphoff für einen reibungslosen Betrieb des Hager Wasserwerkes sowie des 195 Kilometer langen Versorgungsnetzes der Stadtwerke Norden. In einer aktuellen Pressemitteilung würdigt der regionale Energieversorger die inzwischen 25-jährige Betriebszugehörigkeit des gebürtigen Norders.

„Ein Vierteljahrhundert im Dienste einer guten Versorgung der Norder Bürgerinnen und Bürger zu stehen – das ist in der schnelllebigen Zeit von heute schließlich durchaus nicht mehr selbstverständlich“, betont Wolfgang Völz, technischer Geschäftsführer der Norder Stadtwerke. „Wir freuen uns deshalb besonders, dass Herr Uphoff mit seinem großen Erfahrungsschatz nach wie vor tagtäglich zum Gelingen unserer Arbeit beiträgt“, so Völz.

1990 hatte Uphoff als gelernter Elektriker bei dem kommunalen Unternehmen angefangen – nur vier Jahre später zog es den heute 45-Jährigen ins Kompetenzteam des Hager Wasserwerkes. Nach erfolgreicher Weiterbildung zum Handwerksmeister der Elektrotechnik, später auch als geprüfter Wassermeister kümmert sich Udo Uphoff seitdem um den niedrigen Natrium- und Nitratgehalt und die vielen anderen Vorzüge des Norder Leitungswassers. „Trinkwasser ist das bestüberwachte Lebensmittel überhaupt – die hiermit verbundene hohe Verantwortung als Wasserwerker hat mich immer schon gereizt“, verrät der Jubilar, inzwischen Leiter des Wasserwerkes und der Abteilung Asset Service der Norder Stadtwerke.

Dass ein derartiges Dienstjubiläum einem kommunalen Versorger gut zu Gesicht stehe, findet auch Thorsten Schlamann: „Als regionales Stadtwerk setzen wir schließlich auf Kontinuität und Verlässlichkeit – das fängt bereits bei unseren Mitarbeitern an, die von vielen Nordern längst persönlich gekannt und geschätzt werden“, erklärt der neue kaufmännische Geschäftsführer der Norder Wirtschaftsbetriebe.

Überprüfung des Gasrohrnetzes

Dem Unsichtbaren auf der Spur: seit Montag Überprüfung des Gasrohrnetzes
Stadtwerke Norden führen turnusmäßige Kontrollen durch

153 km lang ist die Ortsnetzleitung der Stadtwerke Norden – 8000 Hausanschlüsse werden tagtäglich von dem regionalen Unternehmen zuverlässig mit Erdgas zum Heizen und Kochen versorgt. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Trassen unabdingbar. Seit Montag (11. Mai) wird das Versorgungsnetz im Stadtgebiet deshalb auf eventuelle Leckstellen überprüft.

„Die turnusmäßige Kontrolle des Ortsnetzes und der Hausanschlussleitungen ist deutschlandweit vom Gesetzgeber vorgeschrieben“, erklärt dazu Wolfgang Völz, technischer Geschäftsführer des regionalen Energieversorgers. Alle zwei Jahre rücken hierbei technisch hochgerüstete Experten jenen erdverlegten Gasleitungen zu Leibe, die sich unter Gehwegen und Straßen, aber auch privaten Vorgärten und Einfahrten verbergen. Mit der rund dreimonatigen Überprüfung der Norder und Norddeicher Gasnetze haben die Stadtwerke die regionale Spezialfirma Bohlen & Doyen aus Wiesmoor beauftragt.

„Die GPS-gestützte Führung des Prüfers und moderne hochempfindliche Gasmessgeräte ermöglichen es, diese Kontrolle weitgehend ohne störende Eingriffe in den jeweiligen Untergrund vorzunehmen“, betont Udo Uphoff, Leiter des Asset Services beim Norder Netzbetreiber. Dazu wird die Luft über Straßen-, Gehweg- und Pflanzoberflächen im Bereich der Erdgastrassen abgesaugt, um mögliche Leckstellen schnell und präzise aufspüren zu können. Schlägt das Gerät Alarm, wird ein Schadensprotokoll angefertigt und die weitere Vorgehensweise veranlasst. „Glücklicherweise müssen Reparaturkolonnen sehr selten ausrücken, denn die Rate der Leckstellen ist bei uns in der Regel äußerst gering“, so Wolfgang Völz.

Da diese im Zweifelsfall vor Grundstücksgrenzen kaum Halt machen, müssen sich auch die Nutzer der rund 133 km Hausanschlussleitungen im Stadtgebiet in den nächsten Wochen auf eine Überprüfung einstellen. „Hier kann es vereinzelt schon einmal zu Problemen kommen, weil eine detaillierte Terminvereinbarung in der Praxis leider schlicht nicht durchführbar ist“, erklärt Udo Uphoff. Die Stadtwerke Norden bitten aus den genannten Gründen die betroffenen Hauseigentümer um Verständnis, wenn für diese Arbeiten private Grundstückseinfahrten und Gärten betreten werden müssen. „In der Regel entsteht hierdurch darüber hinaus kein größerer Aufwand für die Anwohner – zur Legitimation sind die Mitarbeiter der Firma Bohlen & Doyen zudem mit entsprechenden Ausweisen versehen“, so Uphoff.